America’s Cup: Team Oracle USA hart bestraft

Derber Rückschlag für das Team Oracle USA schon vor der ersten Wettfahrt des America’s Cup 2013. Das Syndikat von Larry Ellison wurde von der internationalen Jury mit einer harten Strafe wegen Bootsmanipulation belegt. Drei Crew-Mitglieder dürfen nicht mitsegeln, zudem gab es Punktabzüge.

Wenige Tage vor Beginn des 34. Duells um den America’s Cup hat die Internationale Jury den Cup-Verteidiger Team Oracle USA in Folge einer Bootsmanipulation während der AC World Series hart bestraft.

Drei Mitglieder wurden gesperrt, darunter Main-Sail Trimmer Dirk de Ridder (bereits 4 mal am Traunsee im Einsatz gewesen), weitere erhielten Verwarnungen. Darüber hinaus wurde das US-Team für schuldig befunden, dem Ansehen des America’s Cup geschadet zu haben. Dafür muss das Oracle Team USA 250.000 US-Dollar Strafe zahlen.

Außerdem muss die Segelmannschaft um Steuermann James Spithill am Samstag mit zwei Minuspunkten in die Best-of-17-Serie gegen Herausforderer Team New Zealand starten. Sie benötigt also nicht nur neun, sondern elf Punkte um den Cup zu verteidigen.

Bei der nun geahndeten Bootsmanipulation ging es um Veränderungen der beiden AC45 Kats während den World Series 2012 und 2013. Dabei handelte es sich um die Ergänzung von etwa 2,2 Kilogramm Blei bei jedem der beiden Boote.

Der Teamwechsel so kurz vor dem Start des Cups wird den US-Amerikanern einiges zu denken geben, bleibt nur noch wenig Zeit die neuen Segler in das bereits eingespielte Team zu integrieren.

Quelle: © Der Spiegel online
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(ke)